Fahrt nach Freudenberg

 

Am 14.07.2011 veranstaltete der Kindergarten „Ratz-Fatz“ einen Ausflug nach Freudenberg zur Freilichtbühne um den „Zauberer von Oz“ zu besuchen.

Mit den Kindergarten Kindern sowie den ehemaligen Vorschulkindern vom letzten Jahr, starteten wir um 13.00 Uhr in Richtung Freudenberg. Mit Guter Laune und Vorfreude wurde die Busfahrt zu einem aufregenden Erlebnis. Mit selbstgestalteten Medaillen, genug zu trinken und vielen Süßigkeiten betraten wir die Vorstellung. Zufrieden und Fröhlich fuhren wir wieder nach Hause und freuen uns schon aufs kommende Jahr.

 

 

 

 

 

Großelternnachmittag im Kindergarten „Ratz-Fatz“ in Bellingen

 

Am 14.04.2011 veranstaltete der Kiga erneut einen Großelternnachmittag im DGH in Bellingen.

Die Zahlreiche Teilnahme von 52 Personen sorgte für eine schöne Atmosphäre und viel Freude bei den Kindern. Durch den praktisch gewählten Zeitpunkt, konnten die Kinder ihr Kindergartenprogramm zum Thema „Ostern“ , mit verschiedenen Gedichten, Liedern und Tänzen, bei den Großeltern aufführen und so für einen anschaulichen Programmverlauf sorgen. Die Oma´s und Opa´s wurden bei unserem Tanz („Hoppelhase Hans“) zum mitmachen animiert und eingeladen, so dass keine Langeweile aufkommen konnte. Die Kinder zeigten gute Laune und hatten viel Spaß daran, mit ihren Großeltern den Tag verbringen zu können.

Das Kindergartenpersonal und die Kinder bedanken sich bei allen Großeltern für die zahlreiche Teilnahme und die Großzügigen Spenden. Auch den Eltern und Helfern möchten wir auf diesem Wege für Ihre Unterstützung Danken.

Mit liebem Gruß

Maria, Sarah und Stefanie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzeption des Kindergartens "Ratz-Fatz"

 

Liebe Eltern,

liebe Leserinnen und Leser,

 

wir freuen uns, dass Sie sich für die

Konzeption des Kindergartens

,, Ratz-Fatz“ interessieren.

 

Auf den folgenden Seiten werden

 wir Ihnen sehr umfangreich unsere

Arbeitsweise darstellen.

Wir wünschen uns, dass sie durch

diese Konzeption einen Einblick in

die tägliche Arbeit unseres Teams

erhalten, um damit unsere

pädagogisch wertvolle Arbeit mit

den Kindern besser zu verstehen.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn

Sie uns mit Ihrer Zusammenarbeit

tatkräftig unterstützen, denn nur so

Können wir gemeinsam ein positives

 Lern- und Erfahrungsfeld für Ihre

Kinder schaffen.

 

Inhalt

 

Über uns

                Grußwort der Einrichtung

                Inhaltsverzeichnis

                Grußwort des Trägers

 

Rahmenbedingungen

                Öffnungszeiten, Ferien, und Schließtage

                Anschrift des Trägers

                Anschrift des Kindergartens

                Tagesablauf

 

Unser pädagogisches Konzept

 

 

Kinder – unsere Zukunft

                Spielen ist die Arbeit der Kinder

                Unser Bild vom Kind

                Eingewöhnungszeiten

 

 

Wir ziehen an einem Strang

 

                Elternarbeit

                Öffentlichkeitsarbeit

                Zusammenarbeit mit der Grundschule

 

 

Liebe Eltern, liebe Kinder, lieber Leser,

 

mit der Idee, ein Konzept zur Kooperation zwischen der Grundschule Langenhahn und dem Kindergarten „Ratz-Fatz“ in Bellingen zu entwickeln, sind wir auf dem Richtigen Weg.

Seitens der Gemeinde Bellingen, dem Träger des Kindergartens „Ratz-Fatz“, darf ich dem gesamten Kindergartenteam für die Erarbeitung diese pädagogischen Konzepts ganz herzlich danken.

Diese Konzept stellt für die Eltern eine ideale Handreichung dar, um sich über den Kindergarten sowie die Art der Förderung ihrer Kinder zu informieren.

Ein Kindergarten soll mehr sein als nur eine Verwahranstalt für Kinder von drei bis sechs Jahren. Er soll durch Spiel und Beispiel echte Erziehungsarbeit leisten, die Kinder auf die Schule vorbereiten ohne diese vorwegzunehmen.

In gleichem Maße soll der Kindergarten aber auch Wissen vermitteln, die körperliche und geistige Entwicklung fördern.

Er soll die Kinder mit gleichaltrigen an ein Miteinander gewöhnen, ohne die menschliche

Gemeinschaften nicht möglich sind.

Der Kindergarten soll mit Leben und Liedern, mit Lachen und mit viel Liebe gefüllt sein.

Dies alles ist nur möglich, durch ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Kindergarten und Elternhaus.

Der Dank der Gemeinde gilt aber auch dem Elternausschuss, der als Bindeglied zwischen

Eltern, Gemeinde und Kindergartenpersonal fungiert.

Ich wünsche unseren Kindern viel Spaß und Freude in unserem Kindergarten „ Ratz-Fatz“.

Dem gesamten Kindergartenteam wünsche ich viel Begeisterung und Fantasie und nicht zuletzt Geduld, die jeder braucht, der mit Menschen, im besonderen mit Kindern zu tun hat.

 

Michael Wisser

Ortsbürgermeister

Trägerschaft

 

Der Kindergarten ,,Ratz-Fatz“ befindet sich im Westerwaldkreis in ländlicher Gegend.

Er steht unter kommunaler Trägerschaft der Ortsgemeinde Bellingen.

Bellingen hat z.Zt. 615 Einwohner und befindet sich im Mittel  435 m üNN. Der Ort liegt 7 km nordwestlich von Westerburg in einer Talmulde und ist von weiten Wiesen und Wäldern umgeben.  Ein Großteil der den Ort umgebenden Gemarkung wird in naher Zukunft als Naturschutzgebiet “Bellinger Naßwiesen” ausgewiesen.

Der besonders waldreiche Gemarkungsteil verspricht dem Wanderer Ruhe und Erholung. Das gut ausgebaute Wegenetz führt abseits von Straßen durch 140 ha Laub- und Nadelwälder, die sich mit Wiesen und Biotopflächen abwechseln. Hierdurch bietet es sich für Rad- und Wandertouren an. Vom höchsten Punkt der Gemarkung ist bei schönem Wetter das Siebengebirge sichtbar.  Bellingen befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Westerwälder Seenplatte und dem Wiesensee. Das Dorf bietet zur Freizeitgestaltung einen Sport- sowie Spielplatz an. Außerdem verfügt es über ein Dorfgemeinschaftshaus, eine Feuerwehr und einen Musikverein. Eine Hütte wurde als Aufenthaltsort für Jugendliche erbaut.

 

Unser Team

Um eine optimale Betreuung und Förderung der Kinder zu gewährleisten, stehen uns zwei Vollzeitkräfte (Erzieherinnen) als festes Personal und darüber hinaus immer wieder Praktikantinnen in verschiedenen Zeiträumen zur Verfügung. Für die Reinigung der Einrichtung ist eine Reinigungskraft beschäftigt.

 

Öffnungszeiten

Unsere momentanen Öffnungszeiten:

Montag:           7.30 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstag:         7.30 Uhr bis 14.00 Uhr

Mittwoch:        7.30 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstag:     7.30 Uhr bis 14.00 Uhr
Freitag:              7.30 Uhr bis 14.00 Uhr

 

Die Abholzeiten liegen: zwischen 12.00 Uhr und 12.15 Uhr sowie von 13.50 bis 14.00 Uhr.

Freitags morgens findet ein gesondertes Turn-/Bewegungsangebot in der Kindergartenturnhalle oder im Freien statt.

Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat haben wir im Kindergarten Waldtag.

Bitte ziehen Sie ihrem Kind immer wettergerechte Kleidung an und geben Sie ihm zwei Lunchpakete mit. Um 08.30 Uhr verlassen wir den Kindergarten und treffen um 14.00 Uhr wieder dort ein.

Wenn Kinder bis 14.00 Uhr bleiben, benötigen sie ein zweites Lunchpaket bzw. eine Mahlzeit die wir erwärmen können.

Ferien und Schließzeiten

Die Ferienzeiten unserer Einrichtung richten sich nach den Ferienzeiten des Landes Rheinland-Pfalz.

Innerhalt dieser Zeit liegen die Ferien unseres Kindergartens.

Sommerferien:           ca. 2 Wochen

Herbstferien:               ca. 1 Woche

Weihnachtsferien:     ca. 2 Wochen

 

Gelegentlich ist unsere Einrichtung an zusätzlichen Tagen wegen Fortbildung, Betriebsausflug und Brückentagen geschlossen.

Wir sind jedoch bemüht, die Anzahl dieser Tage so gering wie möglich zu halten.

Ferien und Schließtage werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Immer wieder plant der Kindergarten spontane Angebote, in denen es auch zu unverhofften Schließtagen führen kann. Unter anderem können dies Ausflüge ins Freibad oder ins Theater sein, die zusammen mit den Eltern durchgeführt werden müssen, aufgrund der Aufsichtspflicht. Jedoch ist dies meist in der Schulferien Zeit. Wir bitten an solchen Veranstaltungen um Ihr Verständnis.

 

Anschrift des Trägers

 

Ortsgemeinde Bellingen

Ortsbürgermeister Michael Wisser

Brunnenstraße

56459 Bellingen

Telefon: 02663/7379

Telefax: 02663/968149

Email: gemeinde.bellingen@rz-online.de

Internet: www.bellingen.de

Anschrift des Kindergartens

Kindergarten ,,Ratz-Fatz“

Schulstraße 7

56459 Bellingen

Leitung        Maria Wiencek

Stellv.           Sarah Henrich

Erzieherin   Stefanie Müller

 

Telefon: 02663/5125

Email: kiga.ratzfatz@web.de

 

Tagesablauf

 

Uhrzeit                                                          Was geschieht im Kindergarten:

7.30 – 9.20                                                     erste Spielzeit der Kinder

9.20 – 9.30                                                     Aufräumzeit

9.30 – 10.15                                                   gemeinsames Frühstück

10.15 – 12.30                                                 zweite Spielzeit der Kinder,

                                                                       auch im Außengelände (Angebote)

12.30 – 12.40                                                 Aufräumzeit

12.40 – 12.00                                                 gemeinsame Verabschiedung

12.00 – 13.00                                                 Abholzeit

                                                                       Mittagessen der Kinder die lange bleiben

13.00 – 14.00                                                 Spielzeit und Abholzeit (Angebote)

 

An manchen Tagen kann unser Ablauf auch ein anderer sein:

 

Freitagmorgen:                                                           Turnen in der Sporthalle vom Kindergarten

 

¼ jährlich:                                                      gemeinsames Frühstück mit den Eltern

 

Ersten und dritten Mittwoch im Monat:                      Waldtag

 

Es finden verschiedene Projekte statt, die Jahreszeiten abhängig gestaltet werden

 

Wir vom Team wollen:

 

·         die Individualität jedes einzelnen Kindes

·         Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche des Kindes wahrnehmen

·         die Entwicklungsphase des Kindes berücksichtigen

·         es dem Kind ermöglichen eigene Erfahrungen machen zu können

·         den Kindern ermöglichen Fehler machen zu dürfen und aus diesen zu lernen

·         Möglichst oft freies Spiel zu ermöglichen

·         die Neugierde der Kinder zu wecken

·         die Persönlichkeit der Kinder stärken

·         Aggressionen abbauen

·         Bildungsprozesse der Kinder flexibel zu fördern

·         Mitbestimmung der Kinder

·         Kinder stark und entscheidungsfreudig machen

·         andere Meinungen und Ansichten

·         Besuch und Hospitationsmöglichkeiten geben

·         Elternmitarbeit

·         Transparent sein / Öffentlichkeitsarbeit

·         die stärken Stärken, und schwächen Schwächen

 

Der Auftrag der Einrichtung

 

Auszug aus dem Kindertagesstättengesetz in Anlehnung an §1:

 

Der Kindergarten hat die Aufgabe, in Ergänzung und Unterstützung zur Familie

Die Kinder eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Menschen zu fördern.

Der Förderauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes.

 

Kindergärten sollen die Gesamtentwicklung des Kindes fördern und durch gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote sowie durch differenzierte Erziehungsarbeit die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes anregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit fördern und soziale Benachteiligungen möglichst ausgleichen.

 

Kindergärten sollen mit den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten bei der Erziehung des Kindes zusammenarbeiten und mit ihnen erzieherische

 Probleme und Bedürfnisse des Kindes erörtern. Sie haben die Aufgabe, bei der Früherkennung von Entwicklungsrückständen und Behinderungen mitzuwirken.

 

 

Der Auftrag laut den Bildungsempfehlungen des Landes:

 

Im Jahr 2005 traten neue Erziehungs- und Bildungsempfehlungen in Kraft.

Diese wurden vom Ministerium in Zusammenarbeit mit Teams und Elternausschüssen aller Kindergärten von Rheinland-Pfalz im Jahr 2004 erarbeitet.

Diese enthalten Richtlinien, wie das Personal in der Praxis arbeiten soll.

Die Empfehlungen enthalten wichtige Neuerungen und fordern unter anderem vor allem:

 

·         Eine offene Arbeitsweise des Teams

·         Das selbständige lernen der Kinder

·         Eine Pädagogik, die viel mehr vom Kind ausgeht, kindzentrierter ist und die Bildungsprozesse der Kinder unterstützt

·         Mehr Selbstständigkeit der Kinder

·         Kinder mehr in ihren Stärken zu fördern und nicht nur Schwächen und Defizite aufzuzeigen

·         Bessere Beobachtungen der Kinder

·         Beobachtungen dokumentieren, um Bildungsprozesse des Kindes erkennen zu können, und diese gezielt zu unterstützen

·         Eine veränderte Halung der Erzieherin zum Kind (eine forschende Halutung haben und bei Problemen gemeinsam mit den Kindern Lösungswege zu finden)

·         Kinder gemeinschaftsfähiger machen

 

 

An allen diesen Richtlinien orientieren wir unsere gesamte pädagogische Arbeit.

 Wie arbeiten „Wir“???

 

Wir arbeiten zum einem nach dem ,,Situationsorientierten Ansatz“ in Verbindung mit der Maria Montessori – Pädagogik.

 

Um ihnen einen kleinen Einblick in diese Thematik geben zu können werden „Hier“ nur die wichtigsten Punkte dargestellt – denn ansonsten würde es den - Rahmen sprengen.

 

Situationsorientiert heißt:

 

Wahrnehmung der momentanen Situation der Kinder und ihres Umfeldes

                                   = Situationsanalyse!

 

·         Situation der Familie

·         Situation im Kindergarten

·         Weitere soziale Kontakte

·         Räumliche Bedingungen

 

 

 

-          was interessiert und beschäftigt die Kinder im Moment?

-          welche Situationen sind für sie bedeutsam?

-          welche Situation haben Bezug im Leben der Kinder z.B. jegliche Veränderung, Freundschaften, Fernsehen, Anforderungen, Jahreskreis etc.?

 

Bildungsarbeit im Elementarbereich mit dem Montessori – Konzept

 

Erst wenn wir ohne negative Vorurteile und voreingenommen die wahren Bedürfnisse eines Kindes erkennen, dann können wir ihm auch helfen und es unterstützend begleiten.

Wer mit Kindern zu tun hat, muss bereit sein, sich und sein Handeln zu reflektieren, denn jedes Kind ist anders – fordert anders. Deshalb ist Dogmatismus und „festgefahren sein“ in der Erziehung und Bildung fehl am Platz. Es sollte vielmehr ein gegenseitiger beeinflussender didaktischer Prozess sein.

Jedes Kind verdient unseren Respekt, auch wenn es anders ist. Wir müssen toleranter gegenüber der Eigenheit der Kinder werden, Lernumwege akzeptieren und Entwicklungsverzögerungen aushalten.

Wir nehmen als Erzieherin die Rolle als „Dienerin des Kindlichen Geistes“ ein, d.h. man lenkt nicht und greift nicht unnötig in die Aktivität eines Kindes ein – man wartet bis das Kind fragt: Kannst du mir helfen – oder zeigst du mir wie es geht?

Wir möchten uns zurücknehmen und passiver werden – wir müssen gar nicht so viel in der Erziehung tun – vielmehr sollten wir das „Richtige“ zur rechten Zeit tun!

Um den Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden bedarf es Einfühlungsvermögen und sehr genaue Beobachtung sowie Dokumentation, die wir in den Entwicklungsmappen jedes Kindes von Kindergarteneintritt bis zum Ende festhalten.

Unsere Angebote für die Kinder sind so ausgewählt, dass wir das Kind da abholen, wo es gerade steht. Es ist uns sehr wichtig das wir eine freundliche und deutliche Aussprache haben, das Konflikte erkannt werden und diese gemeinsam mit dem Kind zu lösen.

Um jedes einzelne Kind zu verstehen, bedarf es auch dem Austausch und der guten Zusammenarbeit mit Eltern.

Aber vor allem braucht eine Erzieherin eine ,,große Portion“ Geduld, Gelassenheit und Humor.

 

 

,,Wir als Erzieherinnen sind Entwicklungsbegleiter und Anwälte für Kinder“!

 

Eine Denkanschrift von Deinem Kind

1.      Verwöhne mich nicht. Ich weiß ganz gut, dass ich nicht alles haben sollte, worum ich dich bitte. Ich prüfe dich nur.

2.      Habe keine Angst, fest mit mir zu sein. Es ist mir lieber ich weiß dadurch, woran ich bin.

3.      Wende keine Gewalt bei mir an. Sonst lerne ich, dass es nur auf Gewalt ankommt. Ich lasse mich ohne Gewalt viel bereitwilliger führen.

4.      Sei nicht inkonsequent. Dies verwirrt mich, so dass ich umso mehr versuche, wo ich kann, meinen Willen durchzusetzen.

5.      Mache keine Versprechungen, denn vielleicht kannst du sie nicht einhalten. Dies würde mein Vertrauen in dich entmutigen.

6.      Falle nicht auf meine Herausforderungen herein, wenn ich Dinge sage und tue, nur um dich aufzuregen. Denn sonst werde ich versuchen, noch mehr solche „Siege“ zu erringen.

7.      Rege dich nicht allzusehr auf, wenn ich sage, „ich hasse dich“.

Ich meine es nicht so, aber ich möchte, dass es dir leid tut, was du mir angetan hast.

8.      Lasse mich nicht kleiner fühlen als ich bin. Dafür benehme ich mich dann wie ein „großes Tier“.

9.      Tue nichts für mich, was ich selber tun kann, denn sonst bekomme ich das Gefühl, ein Baby zu sein, und ich könnte dich auch weiterhin in meine Dienste stellen.

10. Sei vorsichtig, dass mein schlechtes Betragen mir nicht eine Menge Aufmerksamkeit einbringt. Dies würde mich nur ermutigen meine schlechten Angewohnheiten beizubehalten.

11. Rüge mich nicht in Gegenwart anderer. Es macht auf mich einen viel größeren Eindruck, wenn du ruhig unter vier Augen mit mir sprichst.

12. Versuche nicht, mein Benehmen noch während der Aufregung mit mir zu besprechen. Aus irgendwelchen Gründen ist mein Gehör zu dieser Zeit nicht sehr gut, und meine Mitarbeit ist sogar noch schlechter. Es ist in Ordnung, das Erforderliche zu unternehmen, aber lass uns erst später darüber sprechen.

13. Versuche nicht, mir Predigten zu halten. Du wärst erstaunt, wie gut ich weiß, was Recht und Unrecht ist.

14. Gib mir nicht das Gefühl, dass meine Fehler Sünden seien. Ich muss lernen, Fehler zu machen ohne das Gefühl, dass ich nicht gut bin.

15. Nörgle nicht! Wenn du es tust, muss ich mich davor schützen indem ich taub erscheine.

16. Verlange keine Erklärungen für mein schlechtes Benehmen. Ich weiß wirklich nicht, warum ich es tue.

17. Setze meine Ehrlichkeit nicht allzu sehr auf die Probe. Ich bekomme leicht Angst, so dass ich dann Lügen erzähle.

18. Vergiss nicht, dass ich gern Dinge ausprobiere. Ich lerne davon; bitte gewöhn dich dran.

19. Schütze mich nicht vor unangenehmen Folgen. Es ist nötig, dass ich aus Erfahrung lerne.

20. Beachte meine kleinen Wehwehchen möglichst wenig. Wenn ich zu viel Aufmerksamkeit für sie bekomme, kann ich lernen, Vorteile in der Krankheit zu sehen.

21. Weise mich nicht ab, wenn ich ehrliche Fragen an dich richte, sonst werde ich dich nicht mehr fragen, sondern anderswo Belehrung suchen.

22. Gib nur auf dumme oder bedeutungslose Fragen keine Antwort. Ich möchte nur, dass du dich mit mir beschäftigst.

23. Glaube nicht, dass es unter deiner Würde ist, dich bei mur zu entschuldigen. Eine ehrliche Entschuldigung gibt mir ein überraschend warmes Gefühl.

24. Lege es mir nie nahe zu glauben, dass du vollkommen oder unfehlbar bist. Diesem Standard entsprechend zu leben, wäre zu viel für mich.

25. Mach dir keine Sorgend, wenn du nicht allzu viel Zeit für mich hast. Es kommt darauf an, wie wir die Zeit die du hast, miteinander verbringen.

26. Meine Ängstlichkeit darf dich nicht ängstlich machen, denn sonst werde ich noch ängstlicher. Zeige mir Mut.

27. Vergiss nicht, dass ich ohne viel Verständnis und Ermutigung nicht gedeihen kann. Aber ich glaube, dass ich dir das nicht zu sagen brauche.

 

Behandle mich genauso, wie du deine Freunde behandelst, dann werde ich auch dein Freund sein.

Denk daran, dass ich vom Beispiel mehr lerne, als von Kritik!!!

Ziele unserer pädagogischen Arbeit:

 

Unsere Ziele sind:

 

·         Die Kinder in ihrer Selbstständigkeit, Selbstsicherheit, Eigenverantwortung und Kreativität zu unterstützen

·         Den Kindern Spiel-, Erlebnis- und Erfahrungsräume zu bieten

·         Dass die Kinder Selbst-, Sozial- und Sachkompetenzen entwickel

·         Den Kindern Raum geben, um Lebenssituationen und Erfahrungen zu verarbeiten, zu verstehen und nachzuleben

 

Dadurch lernen die Kinder:

 

·         Eigenverantwortlich in allen Bereichen zu handeln

·         Individuelle und soziale Kompetenzen auf- und auszubauen

·         Selbstständigkeit

·         Ihren Erfahrungshorizont zu erweitern

·         Sich als Teil der Ökologie zu verstehen

·         In gemeinsamer Solidarität Dinge zu bewältigen

 

Gestaltung der Eingewöhnungszeit für die Kinder ab dem 2. Lebensjahr

 

Seit dem Jahre 2007 haben wir die Betriebserlaubnis für die Aufnahme der 2-jährigen in unsrer Einrichtung. Die Umgewöhnungsphase vom gewohnten Elternhaus in den Alltag des Kindergartens sollte für alle Kinder, aber besonders für die 2-jährigen, sanft gestaltet werden. Hierzu werden wir beobachten, welche Vertrauenserzieherin das Kind für sich in den Schnupperstunden wählt. Es ist wichtig für das Kind seine Bezugsperson selbst zu wählen, damit es sich sicher fühlt und Vertrauen aufbauen kann, um sich von den Eltern zu lösen. Die ausgewählte Erzieherin wird eine sogenannte ,,Patenschaft“ des Kindes übernehmen und die Eingewöhnungszeit nach dem unten aufgeführten Modell durchführen. Ebenfalls ist Sie auch der Ansprechpartner der Eltern, für besondere Beobachtungs- und Entwicklungsgespräche.

Für die Geburtstagsfeier des Kindes im Kindergarten ist Sie auch zuständig!

 

Eingewöhnungsmodell

 

Schnupperstunde        Die Mutter besucht mit dem Kind den Kindergarten um ihn kennenzulernen

 

1.bis 2. Tag                 Mutter und Kind sind eine Stunde im Kindergarten

                                   (am besten immer zur gleichen Zeit)

                                   Die Mutter ist für das Kind da.

                                   Das Kind wählt seine Patenerzieherin und diese nähert sich dem Kind durch

                                   Spiele (die Mutter sitzt dabei).

3. Tag                          Kurz nach Ankunft verabschiedet sich die Mutter von dem Kind und wir beobachten die Reaktion des Kindes.

                                    A)        gute Reaktion

Mutter bleibt ca. eine halbe Stunde vom Kind fern, aber im Kindergarten.

                                    B)        weint und lässt sich nicht beruhigen

                                               Mutter wird sofort zurück geholt

 

4.bis 5. Tag                 Das Kind bleibt für 2 Stunden alleine im Kindergarten,

                                    die Mutter ist aber telefonisch erreichbar.

 

6. Tag                          Die Mutter sollte sich wie am 4. Und 5. Tag verhalten

 

2 bis 3 Wochen           Die Mutter sollte immer erreichbar sein

 

Um eine gute Integration Ihres Kindes zu gewährleisten, ist es von großer Bedeutung, dass sich alle Partner an die vorgegebenen Eingewöhnungsphasen und Zeiten halten.

 

Protokoll

Elternabend 01.10.2010

Beginn: 19.00 Uhr

Anwesend:      Kiga – Team

                        Ortsbürgermeister Michael Wisser

                        Kiga – Ausschuss

                        Eltern ( s. Anwesenheitsliste)

 

Punkt 1

Begrüßung der Eltern durch Maria Wiencek sowie Michale Wisser.

Punkt 2

 Bedarfsabfrage Ganztagsplätze

Laut der Bedarfsabfrage der Ganztagsplätze in unserer Einrichtung liegen fünf Anmeldungen vor. Die Kreisverwaltung hat somit genehmigt, dass 10 Plätze (max. 12) eingerichtet werden können. Der Ganztagsbetrieb wird ab dem 01.08.2011 umgesetzt werden. Zu neuen Öffnungszeiten und genaueren Organisationen liegen derzeit noch keine genauen Angaben vor.

Punkt 3

Elternbeiratwahl

Der neue Elternbeirat wurde durch die Anwesenden Eltern dieser Veranstaltung gewählt. Der neue Elternbeirat wird belegt durch:

 

1.      Patrick Baldus         Vorsitzender

2.      Jürgen Krämer         Stellv.         

3.      Corinna Nilges           

4.      Katja Wolf                              

Punkt 4

St. Martin – Wer würde beim Glühweinverkauf helfen? Angeboten haben sich:

 ·        Monika Wagner                                           

·        Patrick Baldus

·        Corinna Nilges

·        Tanja Benner

·        Jürgen Krämer

 ·        Kiga – Team

Noch offen stehen:

 ·        Doris Sauer

 Ob der Verkauf von warmen Caipiriniah zusätzlich mit auf die Getränkeliste genommen wird, entscheiden die Helfer dieser Veranstaltung.

 Im Kindergarten wird eine Spendenliste ausgehangen um einen kleinen Vorschuss für den Glühweinverkauf zu erwerben. Das spenden eines geringen Betrages ist Freiwillig.

 

Punkt 6

Sprachförderung

Vorstellung dieses Programmes durch Stefanie Müller.

Die Sprachförderung wird einmal in der Woche für jeweils eine Stunde mit den Vorschulkindern sowie den fünfjährigen Kindern mit Förderbedarf durchgeführt.

Dieses Programm ist kein Ersatz für Kinder die Logopädischen Förderbedarf haben!

Es soll unterstützend für die Sprachentwicklung der Kinder dienen und wurde von der Kreisverwaltung verordnet. Gerne können die Eltern an solch einer Fördereinheit teilnehmen um einen genaueren Einblick zu erhalten.

 

Punkt 7

Verschiedenes

-         Aushändigen einer Telefonliste

Wir bitten die Eltern, in Notfällen, den jeweils nächsten aufgeführten Anrufer, bei der bitte mit Weitergabe, anzurufen. Vielen Dank!

-         Verteilen der Neuerstellten Konzeption des Kindergartens BellingenIn dieser Broschüre erhalten sie Einblick in unsere Aufgaben, Tätigkeiten und Ziele in unserer Einrichtung. Dieses Exemplar können sie im Kindergarten anfordern.

-         Anregung für einen Spielzeugbasar

Der Vorschlag einen Spielzeugbasar in unserer Einrichtung durchzuführen, wird im kommenden Jahr mit dem neuen Elternbeirat, vor der Erstellung des Terminkalenders, besprochen.